Trockenobst – erste Experimente mit dem Dörrautomaten

Heute erzähle ich euch über meine ersten Experimente mit einem Dörrautomaten. Am meisten hat mich eigentlich die Herstellung von Fruchtleder, auch unter dem Namen fruit roll ups bekannt, angesprochen. Nachdem ich mich mal eingelesen habe was man noch so alles damit machen kann habe ich mir einen relativ günstigen ohne Temperaturregler für 40 Euro auf Amazon bestellt.
Alles an Obst das ich gerade zuhause hatte musste herhalten: Äpfel, Mangos, Himbeeren, Heidelbeeren und eine Banane.

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Fruchtleder:

1/2 Mango
100g Himbeeren
1/2 Banane

Dafür muss man einfach verschiedenes Obst pürieren und auf einen mit Backpapier ausgelegten Einlegeboden verstreichen. Dieses Fruchtleder braucht dann je nach Dicke zwischen 4-6h, wenn die Oberfläche nicht mehr vor Feuchtigkeit glänzt ist es fertig. Es sollte auch nicht zu lange drin gelassen werden, da es sonst brüchig wird und die lederartige Konsistenz verliert.

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Getrocknete Äpfel:

2 Äpfel habe ich geschält und 2 nicht um den Unterschied zu testen. Die Äpfel entkernen, in dünne 4mm Scheiben schneiden und auf mehreren Einlegeböden großzügig verteilen. Wenn sie zu dicht aufgelegt sind, kann die Heißluft nicht so gut zirkulieren. Die Äpfel haben bei mir etwas 5,5h gedauert, das liegt aber immer an der genauen Dicke der Apfelringe. Ich fand es allerdings relativ einfach zu sehen wann sie fertig waren.

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Getrocknete Mangos:

Dafür habe ich 1 Mango abgeschält, in sehr dünne ca. 3mm Scheiben geschnitten und auf einem Einlegeboden verteilt. Nach ca. 4h waren die Mangos am schnellsten fertig .
Hier hat sich die Masse am meisten reduziert, durch das entzogene Wasser blieb nicht mehr sehr viel Mango übrig. Für den Test reicht es aber ich werde beim nächsten Mal definitiv gleich mehrere Mangos trocknen.

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Getrocknete Heidelbeeren:

Für die Heidelbeeren hat mir leider die Geduld gefehlt 😀 komlett trocken waren sie nicht, aber definitiv dehydriert und dadurch länger haltbar. Der Geschmack der Heidelbeeren hat sich stark konzentriert – perfekt für Müsli oder Oatmeal.

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Leider musste ich den Dörrautomaten nach 2 Tagen zurückschicken da mir immer wieder ein leichtes knacksen aufgefallen ist. Irgendwann habe ich dann gesehen, dass ohne jegliche Berührung immer wieder die Kunststoffstreben der Dörreinlagen brechen. Ich weiß nicht ob ich mir nochmal einen anschaffen werde aber falls doch, wird es einer mit einer Temperaturregelung.

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2 Gedanken zu „Trockenobst – erste Experimente mit dem Dörrautomaten

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